BLOG


Lea Menzel, Leichtathletik: Über den Sport ab in die USA

Von: Nicole Jost250px-Frankfurter_Neue_Presse_Logo.svg
Letzte Aktualisierung: 27. August 2016

Als es in der Leichtathletik einmal nicht so gut lief, fasste Lea Menzel den Entschluss zu einem Tapetenwechsel in den USA – und prompt stellte sich der sportliche Erfolg wieder ein. An ihren Plänen hielt die 20-Jährige dennoch fest.

1601070_m3w605h320q75v6663_sdd_LeaMenzel2n_270816_4c

Die 20-jährige Lea Menzel aus Götzenhain will während ihres USA-Aufenthalts Land und Leute kennenlernen – aber natürlich auch ganz viel Sport treiben.

Dreieich. Ganz viel Sport treiben, bei Wettkämpfen Teil eines University-Teams sein, studieren, Land und Leute kennenlernen sowie die Sprache perfektionieren. Lea Menzel geht auf eine aufregende Reise. Die 20 Jahre alte Götzenhainerin fliegt nach Reno im Bundesstaat Nevada in die USA. Die Lehramtsstudentin verbringt an der University of Nevada ein Auslandssemester – ausgestattet mit einem Vollstipendium.

„Ich bin total aufgeregt und gespannt. Ich hoffe, ich bekomme kein Heimweh, denn eigentlich war ich höchstens mal für zwei Wochen Trainingslager von meiner Familie getrennt“, sagt die Studentin lächelnd. Über ihre erfolgreiche Karriere als Leichtathletin wurde das Stipendium möglich, und die Motivation, Deutschland mal für ein halbes Jahr den Rücken zu kehren, war eigentlich auch der Sport. „Ich habe es ja schon im vergangenen Sommer entschieden, dass ich diesen Schritt jetzt wage. Im Sport lief es gerade nicht und ich hatte das Gefühl, ich muss mal was anderes sehen“, erzählt Lea.

Weltmeisterin besiegt

Als jüngste von vieren kam sie über eine ihrer Schwestern schon früh zur Leichtathletik. Sie hat sich für die Königsklasse entschieden und steht im Nationalkader der Siebenkämpferinnen. Hürdenlauf, Hochsprung, Kugelstoßen, 200-Meter-Lauf, Weitsprung, Speerwurf und 800-Meter-Lauf – die Vielseitigkeit bedeutet einen großen Trainingsaufwand. Zwischen sechs und acht Sporteinheiten bringt Lea in der Woche in den Wintermonaten beim Training zu, zur Wettkampfsaison im Sommer sind es immer noch zwischen fünf und sechs Einheiten. Der Einsatz hat sich für die junge Sportlerin aber gelohnt.

Schon 2013 hatte sie die Norm für die U 18-Weltmeisterschaft geschafft, war viertbeste Deutsche in ihrer Altersklasse. Doch das war noch nicht gut genug, nur die zwei Besten durften fahren. 2014 fing sehr vielversprechend an, die Dreieicher Mehrkämpferin wurde Deutsche Hallenmeisterin und schlug dabei die Weltmeisterin. „Leider habe ich mich dann Mitte März verletzt und dann war erstmal Pause angesagt“, erinnert sich Lea Menzel nicht so gerne daran. 2015 wollte sie dann wieder angreifen. „Wir haben Pläne geschmiedet, trainiert wie verrückt und die Europameisterschaften waren das große Ziel.“ Sie hatte den Fokus total auf den Sport gerichtet, alles drehte sich nur noch ums Training – und plötzlich lief gar nichts mehr. „Da war ich so frustriert, dass ich fast hingeschmissen hätte. Ich gebe alles für den Sport und es kommt nichts dabei herum. Das war der Punkt, an dem ich dachte, ich brauche jetzt einen Tapetenwechsel“, erzählt Lea.

Amerika war schnell ein Thema. Zwei ihrer Schwestern hatten schon ihre Erfahrungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gemacht. Ein Highschool-Jahr absolviert, einen Studienabschluss gemacht und in den USA gearbeitet. „Es kam für mich in der Schulzeit nie in Frage – ich war mit der Leichtathletik so verbunden, dass ich nicht weg wollte.“ Über eine Freundin kontaktierte sie das Unternehmen Jomi Sport Scholarship – das ihr half, auf die Suche nach Stipendiumsmöglichkeiten zu gehen. „Das war viel einfacher, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte fünf bis sechs Angebote zu Vollstipendien. Darunter auch New York und andere spannende Städte“, verrät Lea.

Die Qual der Wahl

Natürlich sollte es eine spannende Gegend sein, auch das Studienangebot musste zu ihren Interessen passen. Aber ihre Entscheidung, welche Universität es schließlich sein soll, traf sie nach zwei persönlichen Gesprächen mit den Leichtathletiktrainern. Über Skype war Lea mit Washington und Reno verbunden – und die Wahl fiel auf Nevada. „Der Trainer war sehr interessiert an meinen Leistungen, an meinem Training und wir sind seitdem auch lose in Kontakt“, sagt die Sportlerin. Auch mit Mitstudentinnen hat sie schon Kontakt aufgenommen, via Facebook wurde das erste Treffen geplant.

Und kaum war die Entscheidung getroffen, für ein Semester in die USA zu gehen, lief es für Lea auch endlich wieder im Leistungssport. Ein dritter Platz bei den Deutschen Meisterschaften, ein Start beim größten Leichtathletik-Meeting Deutschlands in Ratingen und der erste Wettkampf im Deutschlandtrikot Ende Juli beim Thorpe-Cup in Fayetteville in North Carolina. Das ist ein schon seit vielen Jahren ausgetragener deutsch-amerikanischer Leichtathletik-Mannschaftswettkampf, den die deutschen Mädels in diesem Jahr allerdings deutlich verloren. „Das macht aber gar nichts, wir waren alle erst um die 20 und die Amerikanerinnen waren rund 5 Jahre älter. Wir hatten alle gute Leistungen – und die fünf Tage USA waren schon ziemlich cool“, betont Lea.

Auch wenn die ganze Saison jetzt läuft wie am Schnürchen – das Auslandssemester wird jetzt angetreten. „Ich freue mich auf die neue Erfahrung, die Leute, das Training. Das wird super“, sagt sie. Zunächst plant sie für ein Semester in Reno zu studieren. Je nachdem wie das Training läuft und die Leistungen sind, will sie für die Vorbereitungen auf die Europameisterschaften zurück nach Deutschland kommen. Vielleicht verlängert Lea aber auch und bleibt doch ein ganzes Jahr.

 


 

 

5.9.2015 – Tennis: Wie du eine gefährliche Vorhand mit Topspin spielst

Wer kennt das Gefühl nicht, einfach so perfekt spielen zu wollen wie die Profis?

In diesem Artikel könnt ihr lernen, worauf es bei der Topspin Vorhand wirklich ankommt und wie auch ihr spielen könnt wie Serena Williams oder Roger Federer. Ein Schlag im generellen besteht aus verschiedenen Bewegungsabläufen.

Hierbei ist zu beachten, dass je näher sich dieser Bewegungsablauf am Treffpunkt des Balles befindet, desto exakter muss er ausgeführt werden.

Um einen Ball richtig schlagen zu können, muss man sich natürlich in Richtung des Balles bewegen. Aus diesem Grund beginnen wir mit der Fußstellung. Es ist sowohl möglich offen, als auch seitlich zu stehen.

Die einzige Fußstellung die sich für den Schlag nicht eignet, ist die geschlossene Fußstellung. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Topspin Vorhand- Bewegung sind die Knie. Es ist extrem wichtig, die gesamte Schlagbewegung aus den Knien heraus zu unterstützen.

Der Topspin Schlag wird sozusagen “überschnitten” was bedeutet, er bekommt Vorwärtsdrall. Dies kann besonders durch den Einsatz der Knie unterstützt werden.

Doch nicht nur die Fußstellung, sondern auch die Hüftbewegung tragen zu einem ausgezeichneten Schlag aus. Denn besonders durch die Hüftdrehung ist es möglich, den Ball zu beschleunigen. Die Hüfte dreht sich während des Schlages und unterstützt somit den Schwung des Armes. Zu Beginn des Schlages zeigt die linke Schulter nach vorn und während des Schlages dreht sich die Hüfte, sodass am Treffpunkt die Brust nach vorn zeigt.

Nun zum Schwung des Armes: Die meiste Geschwindigkeit des Balles wird durch die Schulterbewegung ausgelöst und mithilfe der Hüftbewegung unterstützt. Bei der Ausholbewegung sollte darauf geachtet werden, nur soweit auszuholen, dass der Griff zum Gegner zeigt. Der Schwung erfolgt dann um den Körper herum (eine Rotation um den Körper) bis zur Schulter.

Je nach Situation und Auftreffpunkt des Balles kann der Ausschwung auch variiert werden, jedoch ist es empfehlenswert über die Schulter auszuschwingen. Auch die Höhe der Ausholbewegung variiert. Bei einem flachen Ball findet die Ausholbewegung in einer kleineren Distanz zum Boden statt, als bei einem höheren Ball. Generell empfiehlt sich die Ausholbewegung ungefähr in Ballhöhe auszuführen. Im Optimalfall findet diese Ausholbewegung in Form einer Schleife statt.

So wird der Schlagschwung druckvoller und es wird weniger Kraft benötigt, als bei einer abgestoppten Ausholbewegung. Hierfür ist jedoch ein gutes Timing im Schlag Voraussetzung. Ein lockeres Ellbogengelenk ist hierfür auch eine gute Grundlage.

Die letzte Teilbewegung führt das Handgelenk aus. Diese Wischbewegung des Handgelenks wird oftmals auch als Scheibenwischer bezeichnet. Durch diese Bewegung wird der Ball nicht beschleunigt, sondern der Ball erhält Vorwärtsdrall (Topspin).

Diese Wischbewegung wird vom Handgelenk, während der Körperrotation durchgeführt, sodass am Treffpunkt besser geführt und somit kontrolliert werden kann.

Setze diese technischen Punkte bei deinem nächsten Training um. Du wirst merken, dass du erfreulich mehr Spin und Kontrolle in deiner Vorhand bekommst.

Du hast noch eine Frage zum Topspin bei der Vorhand? Sende uns eine Nachricht  oder schreibe direkt tennis-insider.de 😉

 


 

16.8.2015 – SAT Test

Heute wollen wir Dich über die Wichtigkeit des SAT Tests informieren und hilfreiche Tipps geben. Der SAT Test wird nur sechs mal im Jahr angeboten und zwar in über 15 Testzentren in Deutschland.

Deine Testergebnisse sind 5 Jahre gültig.

Die offiziellen Termine kann man hier finden. Wichtig zu beachten wäre, dass man sich vier Wochen vor dem Termin anmelden sollte. Solltest Du den Termin verpassen, kannst Du dich noch anmelden mit dem Status „Stand by“ – Nachteil ist: die Gebühr ist teurer und man kann Dir nicht garantieren ob Du auch zugelassen wirst und den Test mitschreiben darfst.

Der Test an sich ist anspruchsvoll, aber mit einer guten Vorbereitung kein großes Hindernis. :-) Der SAT wird für die NCAA / NAIA und die Universität in den USA benötigt. Je höher deine Punktezahlt ist, desto bessere Chancen hast du auf ein zusätzliches akademisches Stipendium, daher lohnt es sich in einen Vorbereitungskurs zu investieren.

Inhalt des SAT’s:

1) Critical Reading (Verbal) / 70 Min.
2) Mathematics / 70 Min.
3) Writing / 60 Min.
4) Experimental / 25 Min.– Dieser Teil besteht aus Critical Reading, Math oder Multiple-Choice Writing

Wie Du bestimmt bemerkt hast, dauert der Test fast 4 Stunden – wichtig ist daher, dass du am Testtag fit zu deinem Termin erscheinst. 😉

Der Test kostet insgesamt 81$ (50$ + 31$ International Processing Fee). Die Ergebnisse sind meist schon nach ca. 3 Wochen verfügbar und können online an die NCAA und die Universität verschickt werden.

Kleiner Tipp:

Wenn du dich für den SAT anmeldest, kannst Du vorab die NCAA / NAIA als Empfänger hinzufügen, später kostet es zusätzlich.

Jomi Sport Scholarships organisiert SAT Vorbereitungskurse um Deine Chancen auf ein besseres Stipendium zu erhöhen. Die Termine findest Du hier und anmelden kannst Du dich hier. :-)

Viel Erfolg,

Dein Jomi Sport Scholarships Team.

 


 

7.7.2015 – Tennisverband in Kroatien

Wir sind offizieller Partner des kroatischen Tennisverbandes. Momentan sind dort die nationalen Meisterschaften und wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.

11124078_10207232086342766_416706386_n

 


 

27.6.2015 – Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften

 

Wir sind offizieller Partner der Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften 2015 in Wuppertal und werden natürlich vor Ort sein um euch über Sportstipendien in den USA zu informieren. 

102062943-IMG_4665.1910x1000-957x425